Kunst 2 Semesterausstellung

Monday, 01/26/2026 - Monday, 02/02/2026
Opening im Festsaal: 26.1.2026, 17–21h
Festsaal: 26.–27.1.2026, 10–18h
Foyer+Hof 1: 26.1.–2.2.2026, 6–23h
Kunst 2 / Dreidimensionales Gestalten und Modellbau

Kunst 2 (Forschungsbereich Dreidimensionales Gestalten und Modellbau) lädt herzlich ein zu folgender Veranstaltung und Ausstellung zum Semesterende: 

Opening im Festsaal 
26.1.2026 | 17–21h 
TU Hauptgebäude 
Karlsplatz 13, 1040 Wien
Afterparty im Club U

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Studierenden der Lehrveranstaltungen:  
Dreidimensionales Gestalten 
Künstlerisches Projekt: Modell – Objekt 
Künstlerisches Projekt: Flexible Mold 
Digital Production 

Ausstellungdauer 
Festsaal: 26.–27.1.2026, 10–18h 
Foyer+Hof 1: 26.1.–2.2.2026, 6–23h 

Infos zu den Lehrveranstaltungen: 

Dreidimensionales Gestalten: verdrehen 
Die Bachelor Lehrveranstaltung Dreidimensionales Gestalten vermittelt grundlegende Gestaltungsmethoden und ein Verständnis für die Formbedingungen eines dreidimensionalen Objekts. Im Kurs erforschen wir die gestalterischen Möglichkeiten und Limitationen abhängig von gewähltem Material, verwendetem Werkzeug und den damit verbundenen Herstellungsmöglichkeiten. 
In diesem Semester geht es unter dem Titel verdrehen um den prozesshaften Charakter des Entwerfens durch zyklische Material-Übersetzungen. In fünf aufeinander aufbauenden Übungen reichen die Studierenden ihre Modelle untereinander weiter; der Ausgangspunkt jeder neuen Übung ist das Modell einer*s Kolleg*in. Ausgehend von ihrer eigenen Bewegung im öffentlichen Raum entwickeln die Studierenden mittels Video, Fotografie, Zeichnung und Modellbau schrittweise Formstudien. Der Fokus liegt auf der bewussten Verbindung analoger Methoden mit kritisch-reflektiertem Einsatz von KI sowie auf einer experimentellen Materialwahl. Die Ausstellung zeigt den gestalterischen Ablauf und die verwendeten Methoden im Laufe des Semesters:  
1. Übersetzung der Bewegung in ein Drahtmodell  
2. Übersetzung in ein Volumenmodell aus Papier 
3.Transformation in ein Objekt unter Verwendung eines frei gewählten Materials 
4. Erstellung eines Mock-Ups aus mindestens zwei neuen Materialien 
5. Ausformulierung des Mock-Ups in ein 1:1 Objekt 
Lehrende: Anna Theresa Pöll, Christoph Bruckner, Nora Fröhlich, Bianca Gamser, Monika Georgieva, Julia Haugeneder, Lazar Lyutakov, Ruben Mahler, Jakob Neulinger, Johanna Pichlbauer, Marie Reichel, Klemens Schillinger, Sebastian Scholz, Lukas Thaler, Gregor Titze 

Digital Production:
 
Die Studierenden lernen, Algorithmen zu schreiben, um Objekte aus dreidimensionalen diskreten Einheiten digital zu entwerfen, die sie mit Hilfe eines kollaborativen Roboters physisch herstellen und zusammenbauen. Einige Projekte untersuchen Präzision und Wiederholbarkeit mit Einheiten aus starren Materialien, während andere sich mit Unbestimmtheit und Anpassungsfähigkeit bei weichen und formbaren Materialien befassen. Jedes Projekt erfordert das Hacken der vorgegebenen Roboterkonfiguration sowie die Entwicklung eines neuen Werkzeugsatzes für den Roboter mittels digitaler Fertigungsmethoden.  Lehrende: Marco Palma, Gerog Suter, Peter Ferschin, Elisabeth Kofler, Christoph Eigl 

Künstlerisches Projekt: Modell – Objekt
 
Ausgehend von persönlichen Fundstücken der Studierenden entwickeln die Studierenden in einem experimentellen Prozess ein Objekt, das in Anlehnung an Marcel Duchamps ‚La Boîte-en-Valise‘ (Die Schachtel im Koffer) die Form einer Transport-/ Präsenationsbox hat. Durch angeleitete Medientransformationen und Perspektivwechsel erkunden sie Bedeutung und Potenzial der verwendeten Materialien und übersetzen diese in ein räumlich-skulpturales Konzept. Im diskursiven Miteinander entsteht so ein Objekt, das Erkenntnisse, Material und Raumfassung vereint. 
Lehrende: Christian Kern, Imre Nagy 

Künstlerisches Projekt: Flexible Mold
 
Die Studierenden entwickeln an der Schnittstelle von Kunst und Architektur materialgeleitete Strategien für komplexe, freie Formen, die kooperativ in Kleingruppen entstehen. Der Schwerpunkt liegt auf der gesamten Prozesskette – von der konzeptionellen Idee über physisches Modellieren und Materialexperimente bis hin zur Umsetzung mit komplexen Fertigungsmethoden, wie der adaptiven Membranform. 
Lehrende: Marco Palma, Anna Pöll, Florian Rist 

Die Ausstellung im Hof 1 wird großzügung Unterstützt von Vienna Airport.