Weniger beteiligen, mehr Protest?

Wednesday, 12/02/2026
TU Wien, Karlsplatz 13, Hörsaal AE U1-1
Die Hochschule Campus Wien (Soziale Arbeit), die TU Wien (Raumplanung) und die Universität Wien (Soziologie) laden zu einer gemeinsamen Ringvorlesung ein.

Im Zentrum steht die Frage, wie Energie-, Boden- und Mobilitätswende demokratisch gestaltet werden können.

Wann: 14.10.2026–16.12.2026, Mittwochs ab 17.30 Uhr
Wo: Hochschule Campus Wien, TU Wien oder Universität Wien (je nach Termin)
Sprache: Deutsch/Englisch
Zielgruppe: Studierende der Sozialen Arbeit, Raumplanung und Soziologie; weitere Interessierte willkommen

Partizipation und Kollaboration gelten oft als Schlüssel, um sozial-ökologische Transformationen zu gestalten: Sie sollen legitime Entscheidungen fördern, lokales Wissen einbinden, die Qualität von Maßnahmen erhöhen und helfen, komplexe Probleme gemeinsam zu lösen. Zugleich zeigen aktuelle Befunde, dass viele Beteiligungsangebote von Repräsentationsdefiziten geprägt sind und kollaborative Formen exkludierend wirken können.

Die Ringvorlesung schärft den Blick darauf, wann Beteiligung demokratische Lösungen stärkt, wo Partizipation und Collaborative Governance an ihre Grenzen stoßen und warum sich soziale Konflikte im Zuge der sozial-ökologischen Transformation zuspitzen. An sechs Abenden diskutieren österreichische und internationale Expert*innen Fragen von Klasse, Teilhabe, Bildung, Öffentlichkeit und Protest. Anhand von Praxisbeispielen werden zudem Bedeutung und Perspektiven der Sozialen Arbeit und der Raumplanung im urbanen Raum in der sozialökologischen Transformation beleuchtet.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist nicht notwendig und die Veranstaltung ist kostenfrei.
Sollten Sie für Ihre Teilnahme etwas Bestimmtes benötigen, z. B. Gebärdensprach-Dolmetscher*in oder technische Unterstützung bei Hörbeeinträchtigung, kontaktieren Sie bitte die Administration des Studiengangs der Sozialen Arbeit an der HCW bis möglichst 1. Oktober 2026 per Mail sozialearbeit@hcw.ac.at oder Telefon unter +43 1 606 68 77-3100

02.12.2026: Weniger beteiligen, mehr Protest?

Wann: 17.30-20.30 Uhr
Wo: TU Wien, Karlsplatz 13, Hörsaal AE U1-1

Vortragende

  • Wenke Hertzsch, Büro für Mitwirkung, Stadt Wien, und Toñi Sánchez Hernández, Department für Partizipation in Barcelona: Doch beteiligen, aber anders und besser. Praxisbeispiele aus Wien/Barcelona
  • Hannah Eberle, Sozialwissenschaftlerin und Jugendcoach, Hochschule Campus Wien: Besser mobilisieren – transformieren durch Protest?
  • Kommentar: Marie Chahrour, Volkshilfe Österreich, Johanna Gürtl, Soziökonomin, Sozialarbeiterin, und Sarah Hafiz, Soziökonomin, Sozialarbeiterin
  • Moderation: Anna Aigner, TU Wien und Marc Diebäcker, Hochschule Campus Wien