Josef Dabernig – Logic of Discovery: Dem Wesentlichen auf der Spur

Montag, 12.11.2018
18:00 Uhr
Hörsaal 7 - Schütte-Lihotzky
Technische Universität Wien
Hauptgebäude, Hof 2, Stiege 7, EG
Karlsplatz 13
1040 Wien
Abteilung Hochbau 2 - Konstruktion und Entwerfen / TU Wien

Josef Dabernig / Film

LOGIC OF DISCOVERY: DEM WESENTLICHEN AUF DER SPUR
Vorlesungsreihe im Rahmen des HB2 Moduls Emerging Fields in Architecture

Josef Dabernig studierte von 1975 bis 1981 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Ferdinand Welz (Medaillenkunst und Kleinplastik) und Joannis Avramidis (Bildhauerei). Nach dem Studium löste sich sein bildhauerischer Begriff sukzessive in verschiedenen Medien auf. Seit 1996 produziert Dabernig regelmäßig Kurzfilme und ist mit diesen sowohl im Festivalkino als auch im Ausstellungsbetrieb präsent. Seine erste Monografie mit dem Titel Dabernig Josef: Film, Foto, Text, Objekt, Bau (2005, Verlag König) thematisiert das Ausdruckvokabular des Künstlers auf Basis einer konzeptuellen Interaktion innerhalb medialer Vielfalt.
Josef Dabernigs Arbeiten waren in Ausstellungen wie der Manifesta 3, Ljubljana (2000), der Biennale di Venezia (2001 und 2003), Gwangju Biennale (2012), Manifesta 10, St. Petersburg (2014)und Kyiv Biennale (2015), aber auch an den renommierten Filmfestivals in Locarno, Mar del Plata, Melbourne, Oberhausen, Rotterdam, Toronto und Venedig zu sehen.

2014 organisierte das mumok Wien seine Ausstellung Rock the Void, wofür der Künstler als Klammer des Projekts auch das Display auf drei Ebenen entwarf. Noch bis 3. Februar 2019 wird - ebenfalls im mumok - die Ausstellung Film und mehr, Aus den Archiven von Kurt Kren und Ernst Schmidt jr. gezeigt, wobei auch hier das Display von Josef Dabernig stammt.

Dabernigs Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, wie der Albertina, Wien / ARTEAST 2000+ Collection, Ljubljana / Centre Pompidou, Paris / Generali Foundation, Salzburg / Kontakt. The Art Collection of Erste Bank Group, Wien / Lentos Kunstmuseum Linz / MAK Österreichisches Museum für angewandte Kunst und Gegenwartskunst, Wien / mumok Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien / Musée d’art moderne de la Ville de Paris / MOCAK Museum of Contemporary Art, Kraków / MNAC National Museum of Contemporary Art, Bukarest / Österreichische Galerie Belvedere, Wien und Universalmuseum Joanneum, Graz.

Links:
https://www.facebook.com/events/553390621766799/
http://www.dabernig.net/
https://www.mumok.at/de/josef-dabernig
https://frieze.com/article/josef-dabernig

MODUL EMERGING FIELDS IN ARCHITECTURE, HB2, TU WIEN

Das Modul ‚Emerging Fields in Architecture‘ vermittelt aktuelles Wissen aus sogenannten „Entwicklungsgebieten“ in architektur- und ingenieurswissenschaftlichen Disziplinen. Eine Auseinandersetzung mit Lösungsansätzen, die über eine tradierte Denkweise hinausgehen wird gefördert um eigene Entwurfsherausforderungen fachübergreifend und grundlegend zu erfassen.

Im Wintersemester 2018 ist das Modul Emerging Fields in Architecture „dem Wesentlichen auf der Spur …“. Was ist das wirklich wesentliche? Was wird wirklich benötigt? Gibt es noch Visionen und wohin führen sie? Wie können Notwendigkeiten erkannt und räumlich umgesetzt werden? Und was kann man aus der Vergangenheit für morgige Projekte lernen?

Die Vorlesungsreihe Logic of Discovery bietet den Studierenden Einblicke in unterschiedliche Entwicklungsprozesse, mit dem Ziel ihr eigenes Repertoire innerhalb eines Denk- und Entwurfsprozesses zu erweitern. Im laufenden Semester wurden Josef Dabernig, Rudolf Kohoutek, C. Angelmaier und Burkhard Stangl eingeladen zum Thema „Dem Wesentlichen auf der Spur“ persönlich Stellung zu nehmen.

Mo 12.11.2018, 18.00 HS 7 FILM - Josef Dabernig
Mo 19.11.2018, 18.00 HS 7 STADTFORSCHUNG - Rudolf Kohoutek
Mo 03.12.2018, 18.00 HS 7 KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG - C. Angelmaier
Mo 17.12.2018, 18.00 HS 7 MUSIK - Burkhard Stangl

http://www.hb2.tuwien.ac.at/de/lehre/modul/emerging-fields-in-architecture-m20.html

Für Fragen zur Veranstaltung und zum Modul kontaktieren Sie bitte: haeuplik(et)hb2.tuwien.ac.at

Mit freundlicher Unterstützung des Wiener Städtischen Versicherungsvereins (WSTW-Verein). Besuchen Sie die Ausstellungen der Reihe „Architektur im Ringturm“: www.airt.at

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