ar.tuwien | Fakultät für Architektur und Raumplanung: Studienbeschreibung
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Studienbeschreibung

6. Juli 2016

 

 
 
 

Die Entfaltungsmöglichkeiten der Menschen sind entscheidend von ihren Nutzungsmöglichkeiten im Siedlungsgefüge abhängig. Räumliche Nutzungen und Standortentscheidungen bestimmen die soziale Gerechtigkeit, die Chancengleichheit und die Wohlstandsverteilung in der Gesellschaft. Die Knappheit an Boden und anderen Ressourcen führt häufig dazu, dass die verschiedenen Raumnutzungen sich gegenseitig beeinträchtigen. In diesem Spannungsfeld agieren, planen und vermitteln nun die RaumplanerInnen.

 
 
 

Studienziel und Qualifikationsprofil

 
 
 
  • Das Bachelorstudium Raumplanung vermittelt eine breite, wissenschaftlich und methodisch hochwertige, auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Grundausbildung, welche die Absol-ventinnen und Ab-solventen sowohl für eine Weiterqualifizierung im Rahmen eines fachein-schlägigen Masterstudiums als auch für eine Beschäftigung in beispielsweise folgenden Tätig-keitsbereichen befähigt und international konkurrenzfähig macht (siehe 2. Tätigkeitsfelder). Kriterien der Nachhaltigkeit und des Gemeinwohls, basierend auf einem zu definierenden ge-samtgesellschaftlichen Interesse, bilden den Orientierungsrahmen für die Raumplanung als eine handlungsorientierte akademische Disziplin.
  • Innerhalb des Bachelorstudiums befassen sich die Studierenden mit dem Raum in seinen geografischen, physischen und sozialen Dimensionen. Das Bachelorstudium reicht von der Erarbeitung und Zusammenführung raumbezogener Informationen und deren methodischer Umformung zu Wissen, über die Bewertung und kritische Reflexion raumbezogener Qualitäten und Herausforderungen, über den Entwurf räumlicher Konzepte und die Entwicklung von Maßnahmen und Strategien bis hin zu deren Umsetzung und Evaluation. Die Gestaltung kommunikativer Planungsprozesse und die Schaffung einer notwendigen Rechtssicherheit von Pla-nung sind dabei zwei wesentliche Facetten raumplanerischer Kompetenzen; dies unter expli-zierter Berücksichtigung gesellschaftlicher Diversität. Aufgrund der vielfältigen Sichtweisen auf den Raum und deren Bewertungen wird die Raumplanung auf unterschiedliche Wissenschafts-bereiche der Technikwissenschaften, der Sozialwissenschaften und der Naturwissenschaften bezogen. Raumplanung ist als ein fachspezifisches ‚studium generale‘ sowohl explizit inter-disziplinär als auch durch die Einbindung unterschiedlicher Akteure und Akteurinnen trans-disziplinär mit dem Ziel der Koordination raumbezogener Entwicklungen und Tätigkeitsfelder. Da in der raumplanerischen Praxis Fachkenntnisse und kommunikativ-vermittelnde Kompeten-zen aufs Engste miteinander verbunden sind, kann eine Trennung in ‚hard skills‘ und ‚soft skills‘ allenfalls analytisch vorgenommen werden. Die Erkenntnisse und Handlungen in der Raumpla-nung sollten daher orts- und zeitgebunden sowie akteursorientiert sein. Dieses erfordert be-sondere Qualitäten von Raumplanerinnen und Raumplaner hinsichtlich der Analysefähigkeit, der sachbezogenen Entscheidungskompetenz, der instrumentenbezogenen Durchsetzungsfähigkeit und der Teamfähigkeit.
  • Innovation und Kreativität sind daher keine modischen Schlagwörter, sondern unabdingba-re Voraussetzungen dafür, um die Vorteile von Routinen einerseits zu nutzen, andererseits auch die Handlungsspielräume zu erkennen und zu gestalten, d.h. eine angemessene Raumplanung und Raumordnung zu betreiben.
  • Da die problembezogene Verzahnung, Vernetzung und Zusammenführung unterschiedlicher Wissensbestände zu den Anforderungen der raumplanerischen Tätigkeit zählen, wird im Studium der Raumplanung und Raumordnung ein besonderer Schwerpunkt auf die Projektarbeit gelegt, um die hierfür erforderlichen Kompetenzen [siehe §2 (3)] zu erwerben und einzusetzen.
  • Mit dem Bachelorstudium werden daher hohe und differenzierte Ansprüche an die Studierenden gestellt; es ist aber zugleich sehr vielfältig in seinen beruflichen Anwendungen.
 
 
 

Dauer und Umfang

 
 

Der Arbeitsaufwand für das Bachelorstudium Raumplanung beträgt 180 ECTS-Punkte. Dies entspricht einer vorgesehenen Studiendauer von 6 Semestern als Vollzeitstudium.

ECTS-Punkte sind ein Maß für den Arbeitsaufwand der Studierenden. Ein Studienjahr um-fasst 60 ECTS-Punkte. Das Arbeitspensum eines Jahres beträgt 1500 Echtstunden.

 
 
 

Ausland und Praktika

 
 
 

Von den Studierenden wird erwartet, dass sie bereits vor Abschluss des Bachelorstudiums praktische Berufserfahrungen in raumplanungsrelevanten Arbeitsgebieten sammeln. Allen Studierenden wird die Absolvierung eines Semesters oder eines Studienjahres an anerkannten ausländischen Universitäten empfohlen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere geraten, die Angebote der universitären Mobilitätsprogramme (wie Sokrates / Erasmus, Ceepus, etc.) wahrzunehmen, die im Falle eines Auslandsstudiums eine Minimierung des Planungsaufwands erlauben.

 
 
 

Berufsbilder und Aussichten

 
 
 

In dem Sinne, wie sich die Raumplanung als interdisziplinäres Arbeitsfeld in der Auseinandersetzung mit der räumlichen Entwicklung unserer Lebens, Arbeits und Umweltbedingungen versteht, werden die Absolventinnen und Absolventen durch das Studium auf die vielfältige berufliche Tätigkeiten vorbereitet. Die Arbeitsfelder der Raumplanung finden sich beispielsweise

• in der regionalen oder kommunalen Entwicklungsplanung im städtischen und
   ländlichen Raum,

• im Städtebau, im Stadtumbau und der Stadterneuerung,

• in der Verkehrs, Infrastruktur, und Umweltplanung,

• in der Standortanalyse und bewertung, in der Immobilienwirtschaft und
   Projektentwicklung,

• in der Wirtschaftsförderung und Strukturpolitik, im Stadt und
   Regionalmarketing,

•in der Politik und Wirtschaftsberatung oder in der in der internationalen
  Entwicklungszusammenarbeit und

• in raumbezogenen Forschungsinstitutionen.

 

Für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums ergeben sich Beschäftigungs möglichkeiten beispielsweise:

• in der öffentlichen Verwaltung und nachgelagerten Institutionen, wie
  Stadtplanungsämtern und entsprechenden kommunalen Dienststellen,
  Kommunal und Regionalverbänden, im Regionalmanagement,
  in Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Gebiets-betreuungen, Stadt und
  Regionalmarketingagenturen,

• in privaten Planungsbüros, als selbständige Ziviltechnikerinnen und
  Ziviltechniker, Unternehmen aus der Raum, Stadt oder Regionalplanung, der
  Verkehrs, Infrastruktur und Umweltplanung sowie Consultingunternehmen,

• in sonstigen privatwirtschaftlichen Unternehmen, unter anderem auch im
  Bereich der Immobilien und Standortentwicklung,

• in Verbänden, Interessensvertretungen oder sonstigen nichtstaatlichen
  Organisationen wie Kammern, Unternehmens oder Umweltschutzverbänden,
  Initiativen oder Vereinen sowie

• in Wissenschafts und Forschungseinrichtungen.

ausführliche Informationen finden Sie im Studienplan >>>

 
 
 
 
 
 
 
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