ar.tuwien | Fakultät für Architektur und Raumplanung: Forschungsgebiete
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Forschungsgebiete

17. Januar 2013

 

Von der forschungsgeleiteten Lehre zur Publikation

 
 
 

Caroline Jäger-Klein, Sabine Plakolm-Forsthuber,

Schulbau in Österreich 1996–2011. Wege in die Zukunft, hrsg. vom Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien/Graz 2012 (NWV)

 

Von der forschungsgeleiteten Lehre zur Publikation

Caroline Jäger-Klein und Sabine Plakolm-Forsthuber vom Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege haben dieses Buch, das den Schulbau Österreichs der vergangenen fünfzehn Jahre evaluiert, zusammen mit Expertinnen und Experten und unter Mitarbeit von Studierenden der TU Wien verfasst. Grundlegende Erhebungen wurden im Rahmen von Bachelor- und Wahlseminararbeiten gemacht. Zu diesem Zweck bereisten die Studierenden zahlreiche der zwischen 1996–2011 in ganz Österreich errichteten Schulen. Interviews mit der Architektenschaft und den Nutzerinnen und Nutzern ergänzen diese Dokumentationen.

Das Buch wurde am 19. Dezember 2012 von Frau Bundesminister Claudia Schmied, der  Präsidentin des Stadtschulrates Susanne Brandsteidl sowie Sektionschef Helmut Moser vom BMUKK in der in NMS/ORG Contiweg präsentiert.

 

Über das Buch

In dem vorliegenden Buch wurden dreiundzwanzig sorgfältig ausgewählte aktuelle Beispiele anhand des Planmaterials ausführlich dokumentiert. Die Beschreibungstexte enthalten neben den Intentionen der Architektinnen und Architekten bereits die Nutzerrückmeldungen. Der den Einzeldokumentationen vorangestellte allgemeine Teile umfasst Themenbereiche wie Standort, Neubau oder Sanierung und Erweiterung des Bestandes, Bautypologie und Bautechnologie, Schulraum und Schulfreiraum. Allerdings wird nicht auf die Tagesaktualität, sondern auf eine breite Zusammenschau über Entwicklungen Wert gelegt. Es treten hier Autorinnen und Autoren aus dem universitären Bereich mit einschlägig in diversen Fachkreisen und Plattformen organsierte Expertinnen und Experten in Diskurs.

 

Caroline Jäger-Klein, Sabine Plakolm-Forsthuber

Schulbau in Österreich 1996–2011. Wege in die Zukunft.

Herausgegeben vom Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau

im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur

Wien/Graz 2012

NWV

€ 38. 80.–, ISBN 978-3-7083-0640-7

Bezugsquelle: Buchhandel oder www.nwv.at

Schulbaubuchcover

 
 
 
 
 
 

Die Schwerpunktbildung in diesem Bereich beruht auf der Erkenntnis, dass die gesellschaftlich notwendige Nachhaltigkeit der Produktion, Instandhaltung und Nutzung gebauter Umwelt nur durch die Intensivierung der Forschung auf mehreren Ebenen und eine integrative Vorgangsweise zu erreichen ist:

  1. Planungs- und Gestaltungsobjekte einer öko-effizienten Vorgangsweise umfassen ein weites Spektrum von Bauelementen, -komponenten und -systemen, über einzelne Bauten, Siedlungen, Städte, bis zu regionalen und überregionalen Strukturen inklusive Transport- und Verkehrsinfrastrukturen.
  2. Öko-effizient sind Teile der gebauten Umwelt und ihre Nutzung in Produktion und Konsum dann, wenn sie ökonomisch effizient und ökologisch verträglich errichtet und betrieben werden. Überprüfbar ist dies durch Kalkulation der betriebswirtschaftlichen sowie der regional-, volks- und weltwirtschaftlichen Kosten und Nutzeffekte (hierarchisierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung).
  3. Gegenstand technischer Optimierungsprozesse im Rahmen einer ökoeffizienten Sichtweise sind sowohl Masse- als auch Energieflüsse (Energieeffizienz und Stoffeffizienz). Eine öko-effiziente Prozess-Betrachtung umfasst daher alle Themenkomplexe wie nachhaltige Energieversorgung, erneuerbare Energie, energie-effizientes Bauen, Ökobilanzierung von Bau und Entwicklungsprojekten, nachhaltige Stoff-Gewinnung, -Verarbeitung und Rezyklierung.
  4. Der Nachhaltigkeitsgrad der gebauten Umwelt hängt zwar von Energie- und Stoffeffizienz ab, diese sind aber von effizienten Planungs- und Gestaltungsprozessen abhängig. Daher ist die Weiterentwicklung und Umsetzung von entsprechenden Planungsmethoden und –instrumenten ein integraler Bestandteil des Forschungsgebiets.
  5. Die Erkenntnisse zu geeigneten politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die als Anreizstrukturen zu öko-effizientem Handeln von Produzenten und Nutzern gebauter Umwelt wirken, müssen verbessert werden. Die Methoden für die öko-effiziente Regional- und Stadtentwicklung mit Projekten und die öko-effiziente Entwicklung konkreter Infrastruktur- und Immobilienprojekte müssen erforscht und bei den AkteurInnen etabliert werden.

Die Fakultät sieht sich in der Lage, aufgrund der komplementären Kompetenzen in den Bereichen Architektur und Raumplanung und aufbauend auf den bestehenden und laufenden Forschungsarbeiten und –projekten, das Forschungsgebiet "Öko-effiziente Entwicklung und Gestaltung der gebauten Umwelt" aktiv zu verfolgen und in enger Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten der TU-Wien effektiv auszubauen.

 
 
 
 
 
 

Eine merkbare Reduzierung von Energie- und Ressourcenverbrauch sowie Emissionen durch die Gebäude ist nur durch die Einbeziehung des Gebäudebestands möglich. Der Förderschwerpunkt "öko-effiziente Gebäudesanierung" zielt daher auf eine integrative Vorgangsweise bei Sanierung des Gebäudebestands durch thermische Verbesserung der Gebäudehülle, energieeffiziente Systeme und innovative Systemsteuerungsmethoden, sowie NutzerInnenbeteiligung.

 
 
 
 
 
 

Digitale Technologien erweiterten die Möglichkeiten sowohl im Entwurfs- und Planungsprozess wie auch in der Fertigung von Bauteilen erheblich. Immer komplexere Aufgabenstellungen lassen sich mit ihnen in den verschiedenen Teilbereichen der Architektur und Raumplanung bewältigen. Die Verwendung digitaler Technologien setzt sich daher auf breiter Front in der Architektur sowie in den Planungsansätzen der Raumplanung durch. Dies macht die Reflexion und Weiterentwicklung der sich verändernden Arbeitsmethoden und neuen Möglichkeiten nötig und erzeugt einen erheblichen Forschungsbedarf. Die Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien stellt sich dieser für die Entwicklung der Architektur und Raumplanung wichtigen Aufgaben und entwickelt den Einsatz digitaler Dokumentations- und Analysemethoden sowie Entwurfs- und Planungstechnologien unter anderem in den folgenden Arbeitsgebieten weiter:

 

  1. Entwicklung generativer und parametrischer Verfahren zur Entwurfsentwicklung (Design Space Exploration).
  2. Entwicklung und gestalterische Überprüfung von komplexen Geometrien.
  3. Entwicklung von Modellen zur dynamischen Optimierung von Immobilienprojekten und städtebaulichen Vorhaben.
  4. Entwicklung von Methoden und digitalen Werkzeugen zur dynamischen Simulation und Visualisierung in Stadt- und Raumplanung.
  5. Entwicklung parametrischer elektronischer Entwurfs- und Analysewerkzeuge für die Bauforschung sowie für die Stadt- und Raumplanung.
  6. Erzeugen von dreidimensionalen, virtuellen und physischen Modellen zur Dokumentation, Analyse, Rekonstruktion und Visualisierung von historischen Bauten und Bauteilen.
  7. Simulation von bauphysikalisch relevanten Größen und Parametern des Bauteilverhaltens. 
 
 
 
 
 
 

Neue Programme und Berechnungsmethoden regen immer komplexere Geometrien im Entwurf an, die Architektur akzeptiert keine geometrischen Einschränkungen mehr. Wie kaum eine Technologie zuvor, unterstützt Rapid Prototyping und Reverse Engineering das kreative, künstlerische und konstruktive Gestalten. Sie erlaubt den schnellen und bequemen Wechsel zwischen analogen und digitalen Medien und ermöglicht die Generierung und die Kontrolle komplexer Geometrien. Die abstrakte, auf das Visuelle beschränkte Arbeit am virtuellen Modell wird so um die handwerkliche und intuitive Arbeit am physischen Modell ergänzt. Die räumliche und gestalterische Qualität von Entwürfen wird wieder unmittelbar erfahr- und veränderbar.

Der Förderschwerpunkt umfasst verschiedene Techniken der Ein- und Ausgabe von Daten (3D Scanning, Rapid Prototyping, numerische Fertigung). Ziel des Förderschwerpunktes ist es, einen durchgängigen Workflow zwischen virtuellem und materiellem Modell zu erzeugen. Rapid Prototyping und Reverse Engineering Techniken sollen an die speziellen Anforderungen von Architektur und Produktdesign angepasst werden. Dem Gestalter sollen damit weitergehende Möglichkeiten zur Erzeugung und Beherrschung von komplexen Geometrien zur Verfügung gestellt werden. Die Tu Wien konkurriert und kooperiert in diesem Forschungsbereich mit den renommierten Hochschulen im europäischen Ausland.

 
 
 
 
 
 

Die Entwicklung städtischer Agglomerationen ist von Perioden des Wachstums, der Stagnation oder Schrumpfung geprägt. Solche Perioden der Stadtentwicklung lassen sich angesichts der vielfältigen Entwicklungen von Städten und Stadtsystemen im interkulturellen und interkontinentalen Vergleich kaum in einer allgemein gültigen Erklärung zusammen fassen. Vielmehr dominieren heute drei grundsätzlich verschiedene paradigmatische Ansätze den wissenschaftlichen Diskurs.

In sozialwissenschaftlicher Perspektive werden Stadtentwicklung und stadtregionale Prozesse der Verstädterung (1) gemäß einer grundsätzlich bestehenden Pfadabhängigkeit in Abhängigkeit von ökonomischen, demographischen und sozialen Prozessen gesehen, die zu ähnlichen Verteilungsmustern in den Städten führen. (Auf Strukturen bezogener Ansatz zur fordistischen Stadt) In ebenfalls sozialwissenschaftlicher Tradition wird Stadtentwicklung (2) aber auch auf Basis ihrer Individualität, Eigenständigkeit und „Eigensinnigkeit“ aufgrund unterschiedlicher Regulation durch städtische Stakeholder respektive durch fest verankerte wirtschaftliche und kulturelle Muster interpretiert. (auf Steuerung/Governance bezogener Ansatz zur post-fordistischen Stadt und Erzeugung territorialen Kapitals). Diesen beiden Ansätzen steht ein dritter, aus evolutionärer Perspektive (3) gegenüber, der die Stadtentwicklung auf Basis allgemeiner Regelhaftigkeiten, die der sozialen und räumlichen Selbstregulierung unterliegen, sieht. (Auf regelhafte Prozesse bezogener Ansatz zur kleinräumigen Dynamik im städtischen Raum)

Folgende Ziele sollen in diesem Forschungsgebiet verfolgt werden:

  1. Interdisziplinäre Diskussion der drei paradigmatischen theoretischen Ansätze sowie methodologische Diskussion um die Messbarkeit zentraler Prozesse.
  2. Analyse der Steuerbarkeit und Gestaltbarkeit der Stadtentwicklung (government und governance) mit einer Präzisierung der Bedeutung und Funktion von Raumplanung, Städtebau und Architektur.
  3. Entwicklung von Handlungsansätzen der städtischen und metropolitanen Steuerung auf unterschiedlicher Maßstabsebene unter besonderer Berücksichtigung von Raumplanung, Städtebau und Architektur.

Forschungsfelder werden auf mehreren Ebenen (vom Individuum über Gebäude, Milieu und Stadtregionbis Europa) zu verschiedenen Bereichen der Stadtentwicklung gesehen, wobei den Eigenheiten und Perspektiven der Europäischen Stadt ein besonderes Augenmerk zukommen soll.  

 
 
 
 
 
 

Städte geraten durch spezifische Effekte der Globalisierung unter zunehmenden Wettbewerbsdruck, der sie vor neue Herausforderungen zur Steigerung ihrer Attraktivität und Positionierung im Stadtsystem stellt. Hohe Anforderungen an die Positionierung als Metropole und städtischer Wachstumsmotor verlangen nach präzisem Verständnis und nach neuen zeitgemäßen Steuerungsmodellen zur Gestaltung dieses Prozesses. Aufgabe und Ziel des Förderschwerpunktes ist daher (1) eine gezielte Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen sowie (2) die Entwicklung von strategischen Konzepten in Kooperation mit internationalen Forschungs- und Planungspartnern und Stakeholdern sowie (3) eine gezielte Auseinandersetzung mit Fragen der Sinnhaftigkeit und Gestaltung von Wettbewerb im öffentlichen Bereich.

 
 
 
 
 
 

Dieses Forschungsgebiet der Fakultät für Architektur- und Raumplanung befasst sich mit der Wechselbeziehung von sozialen und räumlichen Strukturen mit Fokus auf Mikrostrukturen im Sinne von konkreten architektonischen Raum- und Innenraumgestaltungen von Einzelobjekten und baulichen Ensembles.

Die gebaute Umwelt reflektiert die sozialen, politischen ökonomischen und technischen Kapazitäten einer Gesellschaft, aber sie beeinflusst diese ebenso. Die komplexen Interdependenzen zwischen räumlichen und sozialen Strukturen innerhalb von Gebäuden oder architektonischer Strukturen werden durch verschiedene Methoden untersucht: philosophische Analysen, bau- und kunsthistorische Untersuchungen, soziologische und anthropologische Methoden. Innerhalb dieses Forschungsgebiets können derzeit drei Schwerpunkte aufgezeigt werden:

  1. Architektur als performatives Instrument: Aus historischer Perspektive wie auch aus dem Bereich der Genderstudien werden Architekturbeispiele hinsichtlich ihrer Separationstechniken, Einschluss-, Überwachungs-, Hierarchisierungs- und Kontrollmechanismen untersucht, die das Verhalten der NutzerInnen organisieren sollen, indem Privatheit und Öffentlichkeit, Subjektitivitäten, Geschlechtsbeziehungen, soziale Werte und Rollen erzeugt werden.
  2. Technik-philosophische Architekturanalyse: Die Geschichte demonstriert eindrucksvoll, wie technische Erfindungen, einschließlich der Entwicklung neuer Materialien, Konstruktionen etc. zu radikalen Veränderungen in der Architektur führten. Heutzutage bieten intelligente Materialien, Medientechnologien und digitale Entwurfswerkzeuge das Potential für fundamentale Neuentwicklungen. Der Einfluss neuer Technologien auf die Architektur beinhaltet komplexe soziale Konstruktionen, die unter technikphilosophischer Betrachtungsweise analysiert werden.
  3. Kulturbezogene Diskursanalyse der Architektur: Der spezifische Beitrag von ArchitektInnen zur gebauten Umwelt kann nicht allein in einer technischen Disziplin gefunden werden, sondern muss im Kontext des sozio-kulturellen Umfeldes betrachtet werden. (Verständnis als ein kulturelles Phänomen,mit Einflussfaktoren ökonomischer, politischer, technischer, psychologischer und künstlerischer Natur) In Relation zu Bourdieus Definition kultureller Felder wird die Architektur als ein solches betrachtet mit eigenen Werten und Legitimationen.
    Die Erforschung der Interdependenz sozialer und räumlicher Strukturen anhand konkreter architektonischer Fallbeispiele ist notwendigerweise interdisziplinär. 
 
 
 
 
 
 

Architektur als performatives Instrument (Thema 1) wird vorgeschlagen, weil dieser Bereich zur Zeit aufgrund der bisherigen Publikationen und der anvisierten Projekte das größte Potential bietet, die Fakultät positiv gegenüber anderen Architekturschulen zu positionieren.

 
 
 
 
 
 

Die Fakultät für Architektur und Raumplanung will die im UOG formulierten Aufgaben der gemeinsamen Entwicklung der Wissenschaften und der Künste und deren Einbindung in Berufspraxis und Gesellschaft in einem eigenen Arbeitsgebiet bearbeiten. Im Mittelpunkt stehen Planungen oder Realisierungen von Architektur, die künstlerischen Wert und Beispielswirkung verbinden mit technisch wissenschaftlichen Qualitäten. Im Gegensatz zu den anderen Forschungsgebieten steht hier nicht die nachvollziehbare wissenschaftliche Bearbeitung von technischen, methodischen oder sozio- kulturellen Fragestellungen im Vordergrund sondern die kreative, innovative und künstlerisch individuelle Lösung einer Bau- oder Gestaltungsaufgabe. Das Endprodukt der Arbeiten in diesem Forschungsgebiet ist primär das gebaute Objekt oder die grafische Repräsentation der Idee und deren Vermittlung.

Im klassischen Architekturbegriff meint Architektur die Kunst und/oder Wissenschaft des planvollen Entwurfs der gebauten menschlichen Umwelt. Der Architekturentwurf bis hin zum ausgeführten Projekt ist zwischen vielen Disziplinen angelegt, Architektur ist per se interdisziplinär. Die in der Fakultät praktizierenden (Bau-)Künstler tragen durch ihr künstlerisches Engagement in der Entwicklung von Architektur- und Kunstprojekten, Architekturentwürfen, künstlerischen Konzepten, Architektur- oder Kunstwettbewerben unmittelbar zur Erschließung der Künste bei.

 
 
 
 
 
 

Mit diesem Förderschwerpunkt wird ein Freiraum geschaffen, um gestalterische Experimente frei von ökonomischen Zwängen zu realisieren. Sie sollen Diskussion und Grundlage für eine zukünftige Baukultur bieten und einen Ausblick auf weitere Entwicklungen in diesem Bereich fördern. Diese Ansätze können sich auch außerhalb des universitären Umfeldes, im öffentlichen oder halböffentlichen Bereich, in realen Objekten und Interventionen manifestieren.

Gefördert werden Projekte, die einen innovativen gestalterischen Ansatz verfolgen und nicht per se für eine kommerzielle Nutzung vorgesehen sind.

Dieser Förderungsschwerpunkt umfasst zwei Felder, einmal die Entwicklung und eventuell die Realisierung der Objekte oder Planungen und die Beschreibung der Entstehungsgeschichte ( z.B. hochstehende Wettbewerbsbeiträge, anerkannte Realisierungen, beispielhafte Pilotstudien) zum anderen deren Vermittlung über Medien oder Ausstellungen. Schwerpunkt sind professionelle Planungen und Realisierungen mit nachgewiesener Anerkennung in der Praxis.

 
 
 
 
 
 

Aus den fünf dargestellten Forschungsgebieten werden folgende drei Förderschwerpunkte dem Rektorat empfohlen:

  • Öko-effiziente Gebäudesanierung
  • Städtewettbewerb und Governance
  • Innovative Architektur- und Kunstprojekte 
 
 
 
 
 
 
 
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