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Skuor | Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space

22. Juni 2010

 

SKuOR – Arbeitsbereich für Stadtkultur und öffentlicher Raum

 
 
 

SKuOR – Das ist der Name für den im Dezember 2008 an der Fakultät für Architektur und Raumplanung ins Leben gerufenen Arbeitsbereich für Stadtkultur und öffentlicher Raum, der sich experimentellen und innovativen Ansätzen zwischen Raumforschung und Raumplanung, zwischen Theorie und Praxis verschrieben hat. Das SKuOR setzt sich aus einem Arbeitsbereich und einer darin verankerten, jährlich doppelt zu besetzenden Stiftungsgastprofessur zusammen, die materiell aus Stiftungsmitteln der Stadt Wien gefördert wird. An dieser neuen, quer zu den traditionellen Fachbereichen angesiedelten Institution sind die Fachbereiche Örtliche Raumplanung (Ifoer), Soziologie (ISRA), Städtebau sowie Stadt- und Regionalforschung (SRF) gemeinsam mit den Studiendekanen, dem Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung sowie mit der Leiterin des SKuOR, Dr. Sabine Knierbein, beteiligt. Diese wurde als thematische Spezialistin nach Wien bestellt. Ihr obliegt daher die inhaltliche, organisatorische und kommunikationsstrategische Koordination sowie der institutionelle Aufbau des SKuOR. An ihrer Seite koordiniert Prof. Rudolf Scheuvens auf fakultätsinterner Ebene die Aktivitäten des SKuOR.

Zum Arbeitsbereich >>

 

Der besondere Anspruch des SKuOR, Know Why und Know How in der akademischen Praxis miteinander zu verknüpfen, spiegelt sich sowohl im Arbeitsbereich als auch im Charakter der Stiftungsgastprofessur wider: Mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen und Ländern wird ergründet, wie öffentliche Räume als Vergesellschaftungsprozesse in der Stadt funktionieren. Diese ‚sedimentieren‘ baulich räumlich, etwa in Form gestalteter und geplanter Projekte.  

 

Um inhaltliche Inspirationen sowohl aus Theorie und Praxis zu erhalten, haben sich die institutionellen Mitglieder des SKuOR auf Basis des Vorschlags von Dr. Sabine Knierbein über ein inhaltliches Programm verständigt:

 

  • 2009:   Stadtkultur, öffentlicher Raum und Zivilgesellschaft – Kultur und Konflikt
  • 2010:   Stadtkultur, öffentlicher Raum und Staat – Politik und Planung
  • 2011:   Stadtkultur, öffentlicher Raum und Märkte – Ökonomie und Innovation

 

Der Arbeitsbereich bestellt entsprechend dieser jährlichen Schwerpunkte (zum Profil >>)  jährlich ein Gastprofessorenteam an die Technische Universität, das explizit an der Schnittstelle zwischen Raumforschung und Raumplanung ansetzt. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung für das Jahr 2009 rückt das Thema „Stadtkultur, öffentlicher Raum und Zivilgesellschaft – Kultur und Konflikt“ in den Fokus, wobei die Frage nach gegenwärtigen Bedingungen speziell der kulturellen Produktion öffentlicher Räume und möglicher steuernder sowie gestaltender Interventionen zunächst an lokalen Schauplätzen in Wien behandelt wird.  

 

Zu den wichtigsten Bausteinen des SKuOR zählen ein experimentell-innovatives Lehrcurriculum sowie ein phänomenologisch-exploratives Forschungsprogramm. Diese werden flankiert durch die Ausrichtung von Networking Events auf europäischer Ebene, wie etwa einer Eropean September Academy European September Academy, welche Teilnehmer verschiedener internationaler Hochschulen, unterschiedlicher Disziplinen und vielfältiger kultureller Backgrounds in Wien zusammenbringt. Das SKuOR präsentiert sich auch mit institutionellen sowie individuellen Beiträgen auf europäischen und internationalen Tagungen und Fachkonferenzen, und betreibt Networking im Bereich der Urban Culture und Public Space Forschung.  

 

Prinzipiell geht es um ein Verständnis von öffentlichen Räumen als gesellschaftlichen Prozessen, in denen verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Motiven, Interessen, Zielen und Strategien auf mannigfaltige Art und Weise interagieren. Die dreiteilige Fächerung der Jahresschwerpunkte spiegelt daher ein politikwissenschaftlich inspiriertes, analytisches Verständnis von öffentlichen Räumen mit Bezug zur Urban Governance Forschung wieder.

Dieser Ansatz beruht auf der Prämisse, dass an den Prozessen der Produktion öffentlicher Räume nahezu immer Akteure der Zivilgesellschaft, des Staates und der Märkte unterschiedlich beteiligt sind. Aufgabe des SKuOR ist es, jedes Jahr eine dieser gesellschaftlichen Sphären hinsichtlich ihrer Akteure speziell zu beleuchten. Schließlich werden die aus der sozialwissenschaftlichen Raumforschung generierten Erkenntnisse im Hinblick auf den Anwendungs- und Umsetzungsbezug mit Sichtweisen aus  Raumplanung und Raumgestaltung konfrontiert, um zukünftige AbsolventInnen der Fakultät darin zu schulen, die Logiken beider Herangehensweisen, die manchmal gar konträr zueinander laufen und doch miteinander verstrickt sind, unterscheiden zu lernen, ihre Vorzüge herauszuarbeiten und reflexionskompetent einzusetzen. Konkret wird gefragt: Wie können Planer, wie Gestalterinnen in dieser gesellschaftlichen Gemengelage in Prozesse intervenieren, um die Qualität öffentlicher Räume bereits in den Prozessen ihrer Produktion aufzuwerten und ihren kreativen Beitrag zum gesellschaftlichen Interessenausgleich in den Städten zu leisten? Schließlich wird gefragt, auf welchen normativen Grundhaltungen, auf welchen fachpolitischen Positionierungen Planung sowie Gestaltung de facto basieren und auf welchen sie – im Sinne einer demokratischen Stadtgesellschaft –  gründen könnten? In diesem Spannungsfeld liegt die explorative Arbeit dem Wirken des SKuOR als Grundprämisse zugrunde. Hier geht es um Innovationen in Planung, Gestaltung und Forschung sowie um die Frage, wie man mit veränderten Lehrzugängen (z.B. spatial filming, action research, spatial games, ...)) neue Herangehensweisen an räumliche Problemlagen hervorbringen kann. Diesem Ansatz liegt eine Reflexion verschiedener theoretischer Raumverständnisse zugrunde. Die Arbeit mit explorativen Methoden ist daher auch als Plädoyer für eine permanente Reflexion über Raumkonzeptionen in Theorie und Praxis zu verstehen, deren Notwendigkeit sich mit dem kritischen Blick auf das Spannungsfeld zwischen wahrgenommenen, konzipierten sowie gelebten Räumen in gegenwärtigen Städten manifestiert.

Zu den Prämissen >>

 
 
 
 
 
 
 
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