ar.tuwien | Fakultät für Architektur und Raumplanung: Nachhaltigkeit in der Architekturausbildung
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Nachhaltigkeit in der Architekturausbildung

1. März 2011

 

Innovationen im Detail und Materialverwendung

 
 
 

Unter dem Gesichtspunkt einer kreativen Auseinandersetzung mit einem ganzheitlichen architektonischen Lösungsansatz gilt es, bis in den Detailbereich nachhaltige Gesichtspunkte zu beachten, wie zum Beispiel die ökonomische bzw. ökologische Materialumsetzung des Entwurfs.  

Im Studienjahr 2009 wurden im Rahmen der Entwerfen-Aufgaben der Abteilung u.a. die folgenden Themen behandelt, die sich sowohl mit den bestehenden als auch mit den entstehenden Stadt- bzw. Siedlungsstrukturen auseinandersetzten:  

  1. Die Planung einer Ecolodge und eines Besucherzentrums in Al Maaden Argana befasst sich in Kooperation mit dem WWF und Greenpeace mit einem Naturschutzgebiet in Marokko zur Erhaltung und Entwicklung des regionalen Agrarproduktes Arganöl.
  2. Die Neu-Strukturierung des Campus-Areals der Technischen Universität Wien um den Karlsplatz, durch  die Entwicklung eines leicht passierbaren, verkehrsarmen, lebendigen und grünen Stadt(kultur)zentrums zu unterstützen und gleichzeitig das Zusammenwachsen der hier ansässigen Bildungs- und Kultureinrichtungen zu ermöglichen.
  3. Neunutzung einer leer stehenden Postfiliale in Vordernberg in der Steiermark, die dringend eine neue Interpretation und neue Konzepte erfordert, um den Ortskern in seinen funktionalen und sozialen Strukturen weiterhin erhalten zu können.
 
 
 

Stadtstrukturen im Wandel

 
 
 

In den letzten Jahren gewannen die Städte als kulturelle und wirtschaftliche Lebensräume zunehmend an Bedeutung. Die künftigen Aufgaben der Architekturschaffenden werden immer stärker in Zusammenhang mit der Neustrukturierung der bestehenden Stadtstrukturen stehen. Das Bauen auf der grünen Wiese wird bekanntlich immer weniger wirtschaftlich und ökologisch vertretbar. Die Sensibilisierung und das Fördern von Kompetenzen für das Bauen im Bestand, dessen Umstrukturierungen der Stadt - im kulturellen und sozialen Kontext – sind wichtige Aufgabenbereiche in der Ausbildung der Studierenden.  

Nur durch drastische Reduzierung des Energiebedarfs beim gesamten Bauprozess und in der Optimierung der Energieeffizienz von  Gebäude kann es langfristig gelingen, die Trendwende im Klimaschutz zu schaffen. Durch ökologisch sinnvolle Entwurfs- und Planungsentscheidungen können wir zum nachhaltigen Fortschreiten unserer Gesellschaft beitragen. Nachhaltigkeit berührt die Gesamtheit des gestalterischen Handelns, gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Anliegen. Die Studierenden mit allen diesen Aspekten vertraut zu machen ist das Ziel dieses Forschungs- und Lehrgebietes.

 
 
 

Modul "Bauen in ökologischen Systemen"

 
 
 

Das interdisziplinär angelegte Modul Bauen in ökologischen Systemen begleitet seit 2003 die Ausbildung der Masterstudierenden in  den oben genannten Schwerpunkten durch fachübergreifende Expertisen und mittels einer Vielfalt unterstützender und ergänzender Fächer.

 
 
 

Die Materialbibliothek

 
 
 

Die Materialbibliothek entstand 2008 mit dem Ziel, für das Bauen relevante Materialien anhand von Materialproben zu zeigen und wesentliche produkttechnische und ökologische Daten aufzubereiten. Die Möglichkeit, Materialien in die Hand nehmen zu können, ihr Gewicht, die Oberflächenbeschaffenheit oder deren Geruch zu spüren unterstützt eine forschungsgeleitete Lehre. Durch die Klassifizierung ausgewählter Materialien anhand ihrer gestalterischen und ökologisch relevanten Eigenschaften können diese gezielt interessierten Lehrenden und Studierenden zur Verfügung gestellt werden. Neben den sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften können so auch Werkstoffbezeichnungen, Handelsnamen, Verarbeitungsmöglichkeiten und ökologische Eigenschaften auf einfache Art und Weise abgefragt werden.

 
 
 

Aufbau Bibliotheksschwerpunkt „Bibliothek für nachhaltiges Bauen“

 
 
 

Derzeit sind etwa 200 brandaktuelle Bücher zum Thema nachhaltiges Bauen verfügbar. Alle Bücher zum Thema nachhaltiges Bauen sind sowohl auf der Homepage der Abteilung unter Forschung - Bibliothek für nachhaltiges Bauen aufgelistet, als auch in der Mediabase der Fakultät unter http://mediabase.archlab.tuwien.ac.at.

 
 
 

Warten auf Wunder

 
 
 

Die Vortragsreihe „Warten auf Wunder. Positionen zu Architektur und Nachhaltigkeit“ lädt Architektinnen und Architekten ein, ihren spezifischen Zugang zum Thema „Nachhaltigkeit und Architektur“ darzulegen. Im Anschluss wird das Thema mit einem geladenen Gesprächspartner einer anderen Fachdisziplin vertiefend erörtert. Ergebnis dieser Vortragsreihe soll ein Kaleidoskop verschiedener Positionen sein, aus deren Gegensätzen und Übereinstimmungen sich ein klares Bild dessen abzeichnen soll, was Architektur in Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung unseres Lebensraumes leisten kann.

Weitere Infos: http://raumgestaltung.tuwien.ac.at/warten-auf-wunder

 
 
 

Blue Award

 
 
 

Die Abteilung für Raumgestaltung und nachhaltiges Entwerfen, Institut für Architektur und Entwerfen, lobt biennal den BLUE AWARD aus, einen internationalen Wettbewerb für Studierende zum Thema nachhaltige Architektur und Baukultur. Prämiert werden StudentInnen-Arbeiten, die sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit in der Architektur, der Stadt- und Raumplanung auseinandersetzen.  

Der erste BLUE AWARD 09 wurde 2009 ausgeschrieben. 163 Projekte aus 86 Fakultäten und Architekturschulen, aus 49 Ländern wurden eingereicht. Die Jury unter dem Vorsitz von Thomas Herzog, Architekt und Wegbereiter der Nachhaltigkeit in der Architektur, vergab 5 Preise und 5 Anerkennungen.  

Der zweite BLUE AWARD 2012 wird im Mai 2011 ausgeschrieben. Ab diesem Zeitpunkt können Arbeiten aus Bachelor-, Master-, und Diplomstudien eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Studierende der Architektur, der Raumplanung und der Stadtplanung aus aller Welt.

Kick Off Event: 31. Mai 2011 im Kuppelsaal der TU Wien  

Der Wettbewerb wurde von Architektin und Univ.Prof. Mag.arch. Françoise-Hélène Jourda, Leiterin der Abteilung für Raumgestaltung und nachhaltiges Entwerfen, initiiert und steht unter der Patronanz des internationalen ArchitektInnenverbandes International Union of Architects (UIA).

Ziel ist die Verankerung des Themas der Nachhaltigkeit in der Architektur-, Raumplanungs-, und Stadtplanungsausbildung. Gleichzeitig soll das Engagement von Studierenden und Lehrenden, die sich in diesem Bereich einbringen, anerkannt und gewürdigt werden.

Die Initiative baut ein Netzwerk von Architekturschulen weltweit auf und möchte den Austausch von Lehrenden, die die Thematik der Nachhaltigkeit in die Lehre und Forschung integrieren und die, gemeinsam mit ihren Studierenden, innovative und zukunftsweisende Lösungsvorschläge entwickeln, institutionalisieren.  

 

Weitere Infos: www.blueaward.at

 
 
 
 
 
 
 
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