EXCITE Programm

Im Mittelpunkt der Excite-Initiative der Fakultät für Architektur und Raumplanung steht die Förderung herausragender Vorhaben in Lehre und Forschung bzw. solcher, die Lehre und Forschung in besonderer Weise in Verbindung bringen. Excite wurde 2016 gestartet und ist Folge des offenen Prozesses „Parlament der Fragen", bei dem 2015/2016 die Diskussion um Zukunftsfragen und Forschungsideen gestartet wurde, die die Fakultät in den kommenden Jahren treiben werden.

Gesucht wurden Vorhaben, die sich durch einen besonderen Innovationscharakter auszeichnen und die nachhaltig wirkende Beiträge zur Weiterentwicklung und Profilierung der Fakultät leisten. Über diese grundlegenden und in den jeweiligen Projektanträgen zu argumentierenden Anforderungen hinaus, wurden bewusst keine thematischen Vorgaben oder Schwerpunktsetzungen gestellt. 

Antragsberechtigt waren ausschließlich NachwuchswissenschaftlerInnen (PreDoc, PostDoc, SenSc. bzw. SenLect. oder SenArt.) der Fakultät für Architektur und Raumplanung. Eine Kooperation mit externen WissenschaftlerInnen bzw. KollegInnen aus Forschung und Praxis war möglich. Besonders Kolleginnen waren zur Antragsstellung eingeladen. 

Die EXCITE-Initiative ist Teil der Plattform des future.labs der Fakultät für Architektur und Raumplanung, über die die geförderten Projekte entsprechend kommunikativ unterstützt und begleitet werden können. 

Das Fördervolumen umfasste insgesamt 50.000 EUR. Darüber wurden zwei Vorhaben zu 15.000 EUR bzw. 35.000 EUR gefördert. Die Bezugnahme auf die jeweilige Förderhöhe war bezogen auf die Laufzeit bzw. den Umfang des Projektes in den Förderanträgen herauszuarbeiten. Die Vorhaben mussten in einer Laufzeit von 6 bis maximal 12 Monaten durchgeführt und abgeschlossen werden können.

Im Studienjahr 2016/17 wurden zwei Vorhaben zu 15.000 EUR bzw. 35.000 EUR gefördert:

Fluchtraum Österreich
Lehr- und Forschungsprojekt, im Zuge dessen sich Lehrende und Studierende mit Raumstrukturen und Grenzen beschäftigen, die um Asylsuchende in Österreich entstehen und gebaut werden. Ziel des Projektes ist das Schaffen einer neuen Sichtweise auf Zustände der Flucht und des Wartens, der reglementierten Raumnutzung von AsylwerberInnen sowie der Rolle, welche Architektur und gebauter politischer Raum in diesem Zusammenhang spielen.

Projektleitung: Nina Valerie Kolowratnik, Johannes Pointl
Abteilung für Gebäudelehre und Entwerfen

Place of Importance
Mit dem Projektvorhaben soll Innovation im Bereich von Forschung und Lehre an der Technischen Universität Wien durch eine strategische Stärkung sozial integrativer, informeller Bildungsräume vorangetrieben werden. Im Zentrum steht dabei die Erstversorgung und längerfristige Integration von Zuwandernden und insbesondere von Schutzsuchenden aus Krisengebieten. 

Projektleitung: Karin Harather, Christian Peer, Emanuela Semlitsch, Renate Stuefer
Institut für Kunst und Gestaltung; Fachbereich Örtliche Raumplanung – ifoer