Regionalplanung und Regionalentwicklung

E280/7 | Region

Der Fachbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung (Region) konzentriert sich auf die wissenschaftliche Lehre und angewandte Forschung auf dem Gebiet planungswissenschaftlicher Fragestellungen, insbesondere der regionalen Entwicklungsplanung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Im Rahmen von Vorlesungen und Seminaren wird Wissen über die Entwicklung der überörtlichen Raumplanung in Österreich, deren Instrumente sowie über die Grundlagen, die zur Erstellung derartiger Instrumente erforderlich sind, vermittelt. Weitere Inhalte sind Strategien der grenzüberschreitenden Raumplanung, Planung in ausgewählten Nachbarstaaten sowie Konzepte/Planungen auf europäischer Ebene im Kontext der EU-Regionalpolitik. Die Methoden und Instrumente der Planung werden an konkreten Regionen erläutert.

Praxisbezogene Projekte, die einen weiteren Schwerpunkt der Lehre bilden, werden im internationalen Rahmen zu unterschiedlichen Themenstellungen im regionalplanerischen Kontext durchgeführt. In den letzten Jahren wurde unter anderem mit der University of Architecture, Civil Engineering and Geodesy, Sofia/Bulgarien, der Krakow University of Technology/Polen, der POLIS University Tirana/Albanien, der Sultan Qaboos University/Oman, der University of Ljubljana/Slowenien, der University of Sarajevo/Bosnien und Herzegowina, der University of Pristina/Kosovo, der AAB University Pristina/Kosovo, der University of Tetovo/Mazedonien, der EIABC Addis Ababa University/Etiopien, der Delft University of Technology/Niederlande, der University of Liverpool/Vereinigtes Königreich, der University of Utah/USA, der Slovak University of Technology, Bratislava/Slowakei, der Brno University of Technology/Tschechien, der Masaryk University, Brno/Tschechien und der Saga University/Japan zusammengearbeitet.

Der Fachbereich koordiniert weiters das Modul „Europäische Regionalentwicklung“. Durch den Beitritt Österreichs zur EU wurden die institutionellen Rahmenbedingungen – auch für die Raumentwicklungspolitik – entscheidend verändert. Die Beachtung einer internationalen, europäischen Dimension wurde Teil der nationalen Raumordnungspolitik. Neben den Auswirkungen der raumrelevanten Kompetenzen der Europäischen Union auf alle Planungsebenen in Österreich werden Planungssysteme und planungsrechtlichen Rahmenbedingungen der EU-Mitgliedsländer dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet theoriebasiertes Verständnis für die Stadt- und Regionalentwicklung in Österreich und ausgewählten Regionen in Mittel- und Osteuropa.

Einen besonderen Stellenwert nehmen auch die Partneruniversitäten im Rahmen des Sokrates/Erasmus Programms der EU sowie des CEEPUS Netzwerkes ein. Derzeit existieren Kooperationsverträge mit diversen europäischen Universitäten.

Im Bereich der Forschung beschäftigt sich der Fachbereich mit Regionalen Entwicklungsstrategien, der Endogenen Regionalentwicklung, der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung und -planung, dem Territorialen Zusammenhalt in Europa, Energieraumplanung, Gender Mainstreaming in der Raumplanung sowie den dem Thema Raum für Flüchtlinge, Integration und Raumplanung.

Als wesentlicher Bestandteil wird in diesem Zusammenhang die interdisziplinäre Kooperation mit Fachleuten, Universitäten, Behörden und NGOs angesehen und praktiziert.

Professur

Univ.Prof. Dipl.-Ing. Sibylla Zech Kontakt: TISS

E280/7 Regionalplanung und Regionalentwicklung
Professur | Venia: Regionalplanung und Regionalentwicklung

Fachbereichsleitung

Associate Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Thomas Dillinger Kontakt: TISS

Stellvertretender Studiendekan für Raumplanung und Raumordnung
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